Der verrückte Radler.

Jürgen Hofer ist der #stayrider. Er fuhr allein mit dem Fahrrad um Europa! Er hat die Alpen überquert, die Côte d’Azur abgefahren, den Jakobsweg gekreuzt, eine polnische Fahrrad-Autobahn entdeckt, in einem rumänischen Geisterhaus übernachtet. Jetzt ist er wieder zurück in Stuttgart! Sein Ziel: Spenden sammeln, um Afrikas Ärmste zu unterstützen.

Gewinner von Menschen

In der sportlichen Herausforderung am liebsten als ‚Lone-Rider‘ unterwegs, so greift der gebürtige Österreicher im Beruflichen auf ein riesiges Netzwerk an Verbündeten zurück. Denn ‚Joggl‘, wie nur ausgewählte Freunde ihn nennen, ist ein Gewinner – nicht zwingend an der Ziellinie, vielmehr einer, der Menschen für ein Thema begeistern kann und sie so für seine Sache gewinnt.

Weil er selbst ein Begeisterter ist, der Herausforderungen als Chancen sieht und dem nichts mehr Freude bereitet als ein kurviger, steiniger Lösungsweg. Was ist schöner, als ein hochgestecktes Ziel gemeinsam zu erreichen, den Schweiß und Staub abzuschütteln und – für einen kurzen Moment – dieses Gefühl des angekommen Seins zu genießen.

Unvorbereitet mit einer außergewöhnlichen Situation konfrontiert zu werden hat der freiheitsliebende ein-Meter-Neunzig Hüne bereits als Anfang-Zwanziger erlebt. Damals, als es kurz vor Weihnachten hieß, er werde jetzt Vater… das initiale Herzrasen und die Schockstarre haben rasch mit der größtmöglichen Hingabe und unsäglichem Stolz Platz getauscht.

Mit der Familie Rad an Rad

Als der verrückte Vater also im Frühjahr 2022 zum ersten Mal als #Stayrider aufs Fahrrad steigt um einmal rund um und quer durch Europa zu fahren und dabei auf die Bedeutung von unternehmerischer Entwicklungshilfe für die Stuttgarter Stiftung Stay aufmerksam zu machen, war der Sohn die ersten Kilometer Rad an Rad an seiner Seite und in weiterer Folge der europaweite Telefonjoker für technische und emotionale Gebrechen aller Art.

26 Länder, 14.500 Kilometer, 125.000 Höhenmeter und 135.000€ Spendengelder sind die baren Zahlen, die in 60 Tagen zusammenkamen. Tausende Kilometer Gegenwind, Weinanfälle im Straßengraben, Sekundenschlaf am Rad, unermesslich große Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft, furchteinflößende Begegnungen mit Vierbeinern, Kleinteilverschleiß und kein einziger Platten – das sind nur wenige der viel beeindruckenderen und bleibenderen Erfahrungen von der ersten Tour.

Er ist ein durchaus strategischer Kopf mit leidenschaftlichem Herzen, dieser Jürgen Hofer, der seinen engen Kreis an Vertrauten hegt und pflegt, instinktiv schützt und ausnahmslos dann zur Stelle ist, wenn es die Umstände erfordern. Dass er stur ist und dabei überzeugend agiert, bedarf an dieser Stelle keiner großen Ausführung mehr und dass wir hier von der positivsten aller möglichen Wortbedeutungen sprechen auch nicht. 

Head of Philanthropy bei Stay

stay

Wahl-Stuttgarter, Österreicher, Banker a.D., Netzwerker, Vater, Sportfreak, Optimist, Chancennutzer und definitiv kein unbeschriebenes Blatt, wenn es um außergewöhnliche Lebensgeschichten und verrückte Ideen geht! Das ist Jürgen Hofer. Wenn er im Mai 2023 wieder zum #Stayrider mutiert, für zwei Monate aufs Rad steigt und die Kompassnadel nach Osten richtet, ist das ein weiterer Mosaikstein, der haargenau zur Vita des 48-Jährigen passt.

Es war nicht nur ein Hände-, sondern auch einiges an Kopfschütteln zu beobachten, als sich Jürgen Hofer im Sommer 1995 von Familie und Nachbarn verabschiedet, sich aufs Bergrad setzt und erstmal drei Wochen allein über die Alpen bis nach Italien, die Schweiz und Frankreich radelt. „So ein verrückter Kerl“, sollte es heißen, „warum macht der sowas?

Die Gleichmäßigkeit des Tretens, der frische Fahrtwind, das mit-sich-in-Reine-Kommen, der Fokus auf eine einzige Sache; ebenso wie die körperliche Anstrengung, die Genugtuung des höchsten Punktes, die Geschwindigkeit beim Bergabfahren und das best-schmeckendste Semmerl mit Sprudellimonade danach – darum macht der sowas.

Simpel und aufs Wesentliche reduziert, schnörkellos dafür mit einem Ziel vor Augen – so agiert der Jurist, der nie den klassischen Weg genommen hat und nach 20 Jahren als Privat Banker jetzt den für ihn bedeutsameren Weg verfolgt, bei seinen sportlichen Unternehmungen seit Anfang an. Wenn die Rettung kommt und Haut wie Hinterrad von der Straße kratzt, zieht das eine steile Lernkurve nach sich, weil aus den eigenen Unzulänglichkeiten lernt man bekanntlich am meisten.

Fleiß, Ausdauer und eine bisweilen überdimensionale Leidensfähigkeit seien noch erwähnt. Sie lassen rund 15.000 Kilometer und 175.000 Höhenmeter auf zwei knapp 30mm breiten Reifen in acht Wochen Alleingang nicht ganz utopisch erscheinen – und: was einmal geklappt hat, funktioniert auch beim zweiten Mal. Das Training dafür hat mit dem Kopfschütteln der anderen im letzten Jahrtausend begonnen…

Tagelange Bergläufe, Ironman-Zielankünfte, Crocodile-Trophies oder vergleichsweise harmlose Ski-Abenteuer haben in den letzten gut 25 Jahren den physischen wie mentalen Überlebensinstinkt geschärft, die Lust auf die nächste, vielleicht noch extremere Herausforderung immer brav gefüttert.

Ergibt sich also die Chance, das für ihn Schöne mit dem für viele Gute zu verbinden, dann ist das für Jürgen Hofer mehr als ein Ziel. Es ist ein Auftrag, der mit Akribie und Leidenschaft in Angriff genommen, und mit dem phasenweise wahrscheinlich „letzten Hemd“ sowie mehr als dem nötigen Gefühl der Verpflichtung und Verantwortung durchgeführt wird. Mit einem ehrlichen, zufriedenen Lächeln im Gesicht. Jeden einzelnen Tag.

Als #Stayrider sorgt er jetzt einmal mehr für Kopfschütteln ob der hochgesteckten Herausforderung, vielmehr noch aber für Aufmerksamkeit für die unternehmerische Kraft, die der Schlüssel zu einer nachhaltigen Entwicklung für Afrika sein kann. Ziel- und lösungsorientiert – auch das ist Jürgen Hofer. Und definitiv unterstützenswert bei seiner aktuellen Unternehmung.

Zweite Tour ab Mai 2023

Spendenstand

130.000 €

Spendenziel

300.000 €

So einfach kannst du supporten

Mit einem Klick auf den Button „Jetzt unterstützen“ gelangst du auf die Website der Stay-Stiftung und kannst sowohl den #stayrider supporten als auch die Stay-Stiftung unterstützen.

Stuttgart – Istanbul

Und auf nach Asien

Auf einmal rund um und quer durch Europa folgt in der zweiten Auflage der großen Tour ein Ostschwenk.

Von Stuttgart „direkt” nach Istanbul, dann rundum die asiatische Türkei und in so viele Nachbarländer der Türkei wie möglich: Georgien, Armenien, aber auch Iran und Irak/Kurdistan. Retour führt der Weg durch Griechenland und die Balkanländer oder Italien.

Eine dynamische Risikoerwägung ist natürlich wichtig und notwendig!

Wichtig zu wissen: Das Erdbebengebiet in der Türkei wird vollständig umfahren und in dieser Zeit, die das Umfahren dauert, sammelt Stayrider Jürgen Hofer Geld für den Verein Stelp aus Stuttgart, der genau dort Katastrophenhilfe leistet.

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